Stadtrundgang - Der Rossmarkt und Markt
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Der Rossmarkt erhielt seinen Namen von den großen Viehmärkten, die bis ins 20. Jahrhundert hinein in Bad Liebenwerda stattfanden. Während dieser Tage war die ganze Stadt voller Pferde, Rinder und anderer Nutztiere, die an den Häuserwänden an eigens dafür vorgesehenen Metallringen und Holzstangen angebunden waren.

2003 wurde auf dem Rossmarkt eine dem verloren gegangenen historischen Vorbild nachempfundene kursächsische Postmeilensäule errichtet.

Auf dem Markt von Bad Liebenwerda zwischen St. Nikolai Kirche und Rathaus weist ein in das Pflaster eingelassener Steinkranz auf die Ausübung der Gerichtsbarkeit durch den Stadtrat im Mittelalter hin. Auf dem Markt wurde jedoch nur das Urteil gefällt, Hinrichtungen wurden außerhalb der Stadt vollzogen.

Gemeinsam mit der Superintendentur und den Schulgebäuden, an deren Stelle später die Volksschule entstand, bildete die Stadtkirche einen abgeschlossenen Kirchhof, der auch als Begräbnisplatz genutzt wurde.

Der Bereich der beiden Märkte Bad Liebenwerdas ist der älteste Teil der Stadt und war ursprünglich Keimzelle der entstehenden städtischen Siedlung.

Der Rossmarkt  
Der Rossmarkt
Der Richtplatz auf dem Markt
  Die Wasserträgerin
Wappen auf der Postmeilensäule
Die Postmeilensäule
 
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